Ein Erlebnissbericht: 4 Jahre bei Jugend Debattiert

Dieser Text erschien in dieser Form auch in der Broschüre des Philanthropinum von 2017. Kauft euch also lieber die, als den Text in meinem verranzten Blog zu lesen.

Als ich mich in der 8. Klasse für den Schulwettbewerb Jugend Debattiert eintragen ließ, hatte ich noch keine Ahnung, welches Ausmaß das ganze einmal annehmen würde.  Anfangs mit einer guten Zusatznote gelockt, fand ich jedoch schnell Gefallen daran, mit anderen zu diskutieren,  ihre Argumente zu entkräften und ihnen dann meine darzulegen. Das debattieren in der AG zusammen mit den anderen in einer geschützten Umgebung, in der man Zeit hatte, die formalen Aspekte der Debatte zu verinnerlichen, aber auch den Feinschliff an Argumenten und Gegenargumenten vorzunehmen, war hilfreich, aber leider zumeist selten. Man muss sehen, wann alle Zeit haben, wann die einen Klassenarbeiten oder Klausuren schreiben, welche anderen AG’s sich eventuell überschneiden und zu spät durfte es natürlich auch nicht sein, schließlich schwindet mit fortschreiten des Tages auch allmählich die Konzentration. Immerhin bereitete uns die AG gut auf die Regionalwettbewerbe vor, die nun folgen würden. Man konnte insbesondere hier am besten sehen, dass hinter dem Wettbewerb, dessen Organisation und der Durchführung  in erster Linie engagierte Lehrer stehen, die in ihrer Freizeit versuchen, diesen logistischen und organisatorischen Herausforderungen entgegenzutreten. Ich ließ mich später auch zum Juror weiterbilden, da ich beim akuten Personalmangel in den Riegen von Jugend debattiert – vor allem auf Schulebene – gerne aushelfen wollte, um das Projekt um jeden Preis am Laufen zu halten. Auch merkt man deutlich, dass an Jugend debattiert viele Gleichgesinnte teilnehmen. Denn, obwohl wir alle in Konkurrenz zueinander standen, haben wir alle versucht, uns gegenseitig zu helfen und unsere Debatten vorzubereiten. Auch wenn man dafür dem eigentlichen Konkurrenten seine Argumente verraten muss. Das ist eine wichtige Lektion, denn beim Debattieren kommt es auch auf Teamwork an. Wer nicht mit seinem Debattenpartner zusammenarbeiten kann oder will, kann keine ordentliche Debatte führen.  Immerhin – es treten in den Wettbewerben zwar nur 8 Leute pro Altersstufe  an, aber diese 8 sind die Sieger aus jeweils ihren Schulen und deshalb gab mir allein schon die Teilnahme am Regionalwettbewerb das Gefühl, etwas erreicht zu haben, auch wenn ich nicht immer die nächste Stufe erreichte.

Insgesamt zwei Mal hatte ich das Glück, am Regionalsiegerseminar des Landes Sachsen-Anhalt teilnehmen zu können. Hier wird man von Profis, die richtig was vom Debattieren verstehen, zwei Tage lang im Thema Debatte und alles was dazu gehört geschult, aber auch viele allgemein-rhetorische Kompetenzen werden hier vermittelt. Kleine Kniffe, die nicht nur beim Debattieren, sondern auch bei Vorträgen in der Schule das Zünglein an der Waage sein können:                                                      Wie trete ich selbstsicher und entschlossen auf?                                                       Was mache ich gegen Lampenfieber?                                                                      Wie hinterfrage ich das Argument meines Gegenübers korrekt und so, dass es die Debatte vorantreibt?

All das versuchten uns großartige Leute wie Erik Schymalla, ein Jugend debattiert-Alumni, der nun Jura studiert, und Marcel Hinderer, ein professioneller Rhetoriktrainer, zu vermitteln. Das Landesfinale in Sachsen- Anhalt  findet traditionell im Plenarsaal des Landtags in Magdeburg statt. Da, wo sich normalerweise die echten Politiker über die großen Fragen der Landespolitik unterhalten, dort sollte ich nun eine Debatte halten. Ich war schon mal Zuschauer bei  einem Landesfinale, aber selber debattieren? In diesem Jahr war es dann so weit.  Ich dachte noch: Na gut, das müssen ja zum Glück nur  die 4, die es ins Finale schaffen, bei der Konkurrenz konnte ich mir das unmöglich vorstellen. Wieder waren die besten 8 aus jeder Altersgruppe in ganz Sachsen-Anhalt zusammengekommen. Zusatzsteuer auf Fleisch? Bargeldgeschäfte begrenzen? Das sind schwierige Fragen, auf die es Antworten zu finden galt, und zwar sowohl dafür als auch dagegen, man weiß ja  nie, welchen Standpunkt man später vertreten muss. Nach dem Mittagessen mit den Landtagsabgeordneten in deren Kantine stand es plötzlich fest: Ich. Ich muss gleich debattieren. Im Landtag. Vor allen anderen Debattanten aller Altersklassen, einigen Landtagsabgeordneten und dem Landtagspräsidenten.  Im Plenarsaal. Zur Frage, ob „Mein Kampf“ im Unterricht behandelt werden soll. Das ganze würde im MDR ausgestrahlt werden. Ich war unglaublich nervös. Aber Moment, was hatte ich im Siegerseminar gelernt? Die 5 A’s. Aufstehen – Auftreten – Aufstellen – Aufatmen – Applaus annehmen.  Ich sprach über den Rechtsruck, mit dem derzeit viele Parlamente in Deutschland zu kämpfen haben. Ich sprach über Gefühle, die vermittelt werden müssen und über den pädagogischen Wert von zeitgenössischen Texten. Ich erreichte den dritten Platz. Und als mir der Landtagspräsident meine Urkunde übereichte sagte er mir: „Wieland, geh in die Politik, und wirke diesem Rechtsruck entgegen.“ Das mit der Politik muss ich mir noch überlegen, aber für das Gefühl, in so einem großen Wettbewerb so weit gekommen zu sein, für die wertvollen Tipps und neuen Bekanntschaften, für die vielen lustigen aber auch interessanten Stunden und Debatten, kann ich der Hertie-Stiftung, den Organisatoren der Wettbewerbe und allen engagierten Lehrern nur danken.

SpiffyGif – 1 nicer Ladeanimationen-Generator [Türchen 5]

Heute steckt hinter meinem Pseudo-Adventskalender-Türchen eine weitere Website-Empfehlung für alle, die Spiele oder Apps produzieren. Oftmals wird man ja mit dem Problem konfrontiert, dass man einen Ladebanner braucht, einen sogenannten „Spinner“. Und deshalb lautet meine Empfehlung, wenn man einen Spinner braucht greift man am besten zu Donald Trump oder zu Seite http://spiffygif.com . Hier kann man sich ganz einfach einen Ladebanner nach belieben zusammenstellen, und dann entqweder als GIF oder als png-Spriteshet exportieren. Verschiedene Farben und Hintergründe runden das ganze ab.

WhatsApp Beta: Beschissene Emojis und GIFs nur noch auf Knopfdruck

Ich muss sagen, heute bin ich von den Entwicklungen der neuesten Version der WhatsApp Beta alles andere als begeistert. Diesmal ist echt alles neue Mist. 

Ich habe so gelacht über die neuen extrem hässlichen Emojis in iOS 10. Nun stellt sich raus, dass WhatsApp die neuen Emojis auch in die Android-Version integriert. Da hatte ich mich einmal so schön gefreut dass Apple seine Kunden von Vorne bis hinten an der Nase herumführt und dann das. 😶

Gott sind die scheiße.

Weiterhin kann man nun GIFs nur noch nach einem Knopfdruck abspielen, sie werden nicht mehr automatisch gestartet. Damit zerlegt WhatsApp meiner meinung nach den gesamten Zweck von GIFs. 

Zusammengefasst hat man sich diesmal echt ein ziemlich schlimmes Update geleistet. 

WhatsApp-Gruppen können nun Einladungs-Links haben

Für Beta-Nutzer der WhatsApp-Versionen von Android gibt es nun ein neues Feature, dass es zu Testen gilt. 

Man kann ab sofort als Gruppenadmin einen Link generieren, der jeden, der dem Link folgt, zu der Gruppe hinzufügt. 

Das erstellen und abrufen der Links ist nur mit der Beta möglich, folgen kann dem Link aber jeder. 

Falls ein Link zu viel Aufmerksamkeit erhält und deaktiviert werden muss, kann man auch einen neuen generieren, wodurch der alte seine Gültigkeit verliert. 

Ein interessantes Feature, dass ähnlich wie die GIFs meiner Meinung nach für einigen trubel in der WhatsApp-Welt sorgen wird, sobald es für alle verfügbar ist. 

Pärchen wollte schönen Wohnwagenurlaub machen, landete aber in Dessau

Schwer erwischt hatte es heute morgen Christian P. und Melinda A. aus Regensburg in Bayern. Beim Versuch, einen entspannten Urlaub mit dem Wohnwagen zu machen, erwachten sie heute früh plötzlich inmitten von Dessau-Roßlau in Sachsen Anhalt. „Der Urlaub war natürlich gelaufen“, berichtet P., der sich einen durchgängig angewiderten Gesichtsausdruck beim Anblick diverser Neubaublöcke überall in der Stadt nicht verkneifen kann.
„Wissen sie, wir wollten ja mal wirklich alle Regionen von Deutschlands sehen, aber Dessau… „, sie muss kurz würgen, „da hört die Liebe auf. Wir sind doch nicht pervers!“
Noch unklar ist, wie das junge Paar in der Grauenstadt landen konnte, da sich normalerweise nicht mal Asylbewerber nach Dessau verirren, da selbst Menschen, die die deutsche Sprache nicht beherrschen, sofort erkennen, dass man in Dessau nicht leben will. Bis jetzt, so sieht es laut Polizeiangaben aus, ist Melinda A. während der Fahrt gestern Abend gegen 23:00 Uhr auf dem Beifahrersitz des Wohnmobils eingeschlafen, und kann sich deshalb an nichts erinnern. Anders Christian P., er kann sich in allen Details an das Martyrium erinnern: „Ich hatte schon so eine vorahnung. Je näher wir kamen, desto unfreundlicher wurden die Leute auf den Autobahnraststätten, und als ich dann ein Schild mit der Aufschrift „An Dessau kommt keiner vorbei“ sah, verlor ich das Bewusstsein. Das nächste, woran ich mich erinnere, ist das ich aufwachte, und sah, dass das Wohnmobil hinüber war und wie eine Schaar Rentner, die alle von einer einzigen völlig überforderten Pflegekraft betreut wurde, verwundert vor unserem Wohnwagen stand, und sich lautstark über den Wohnwagen und die Tatsache, dass ihre Kinder sie nie besuchen kämen, beschwerten.“
Mittlerweile geht es für die beiden wieder bergauf. Christian hat es geschafft, Kontakt zu einheimischen aufzunehmen, die nicht taub oder blind sind und kann mittlerweile sogar ein bisschen die Sprache der Dessauer sprechen. „Weeeste, dö Melli hat jesacht, wir hätt’n das WoMo inner Jarahsche stehe lasse solle.“ Der Rest war leider völlig unverständlich. Melinda hat währenddessen Angefangen, ein behelfs-Wohnmobil zu bauen, um dies zu benutzen, nachdem sie das kaputte verschrottet hat, bis sie ein komplett neues angeschafft hat. „Wissen sie, so macht man das in Dessau! Man will ja was von der Kultur im Urlaub mitnehmen!“

[#WLANHACKDING] Also, mechanisch gesehen…

Immerhin. Vom mechanischen her gesehen ist das WLAN-Hack-Ding fertig. Trotz der immerwiederwährenden Abstürze, vorallem weil ich mich nicht beherrschen kann und beim festschrauben des Raspberrys auf dem Bildschirm immer wieder auch wichtige Bauteile berührte und damit Kurzschlüsse verursache. 🙄

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Aber naja. Irgendwann hatte ich dann alles angeschlossen. Und zu meiner großen freude funktionierte das Display, obwohl das upgrade nie wirklich abgeschlossen wurde und noch 106 Packages fehlten. Ich muss sagen, dass das OnBoard-WLAN mir wirklich viel Arbeit erspart hat. Einfach beim ersten Start von Raspbian anklicken, Code eingeben und Fertig. Und seitdem das Display funktioniert, brauche ich auch keinen Fernseher mehr an mein Ding anstöpseln, das funktioniert jetzt alles tragbar.
Auf jeden Fall läuft es jetzt. Touch und Screen funktionieren super und auf anhieb – nur ein OnScreen-Keyboard konnte ich noch nicht installieren.

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Ach ja – und auf dem Kopf ist es noch 😜
Aber das wird auch noch. Jetzt mache ich mich an die mobile Stromversorgung, die zweite WLAN-Antenne und natürlich die Installation von Kali Linux.

[#WLANHACKDING] Auspacken! Anschließen!

Es ist da, es ist da, es ist dadadadada! Mein Packet mit den Grundteilen des WLAN-Hack-Ding ist soeben angekommen. Natürlich sofort ausgepackt halte ich nun einen Raspberry Pi 3 und das Offizielle Raspberry Pi Touchscreen-Display in Händen.
Auch dabei waren eine Hülle für die beiden Dinger, wobei ich sagen muss, dass die Verarbeitung der Hülle für meine Begriffe doch etwas zu wünschen übrig ließ.
Aber zum Glück nur an Stellen, die man nachher eh nicht mehr sieht. Puh. Auch die Mitgelieferte Micro-SD-Karte samt Adapter war mir sehr Hilfreich, da ich so direkt loslegen konnte. Nun lasse ich mit
sudo apt-get update && apt-get upgrade
den Pi Updaten, danach soll er laut raspberrypi.org das Display selbstständig erkennen.

[#WLANHACKDING] – Wieland baut ein Kali Tablet

Ich habe natürlich mal wieder viel zu viel Geld übrig, weswegen ich mich jetzt mal an den Bau eines Kali Linux Tablet machen möchte. Und natürlich werde ich wie jeder zweitklassige Betreiber eines Blogs, meine Arbeitsschritte hier dokumentieren inklusive Fotos und und einem billigen Hashtag und allem was dazu gehört. Ah! Kawaaai! Ich habe damit angefangen, mir zur Feier meiner letzten Abiturprüfung das basis-kit für mein Projekt zu holen. Bei reichelt.de habe ich daraufhin ein Kit gefunden, das genau das enthält, was ich brauche.
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Es beinhaltet einen 7 Zoll Touchscreen und einen Raspberry Pi 3. Das alles kommt zusammen mit einer Hülle, in die das alles auch noch perfekt reinpasst. Kabellage und alles was dazu gehört ist natürlich auch inklusive. Beiliegend ist zum Beispiel auch eine SD-Karte auf der schon raspbian installiert ist, aber ich werde mir ja sowieso eine neue holen müssen, da ich ja Kali installieren will.
Den nächsten Artikel gibt’s, wenn das Paket mit den Teilen angekommen ist. 😍
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Wegen Power-Ladegerät: Handy lässt sich von durchschnittlichem Ladegerät nur noch schwer Laden

Viele Handynutzer sehen sich nach einer zunächst praktisch wirkenden Entscheidung mit einem schlimmen Problem konfrontiert. Am Anfang, wenn man sein neues Handy zum ersten mal auflädt und das mitgelieferte Ladekabel zum ersten mal in den Ladeschlitz einführt, ist man zunächst begeistert von der Aufladegeschwindigkeit, die das Standardladegerät nach den anfänglichen Problemen beim Ersten reinstecken erbringt. Dann ist alles schön. Doch mit der Zeit gewöhnt sich das Telefon an den Ladestandard. Schön und gut. Bis man als Handybesitzer hört, dass es Importladegeräte zum Beispiel aus Schwarzafrika gibt, die eine schnellere Ladeleistung versprechen. Und dann sagt man sich, man kann es ja mal ausprobieren. Gesagt getan, angelt man sich ein solches Gerät, entweder importiert oder von einem deutschen Nobelhersteller, und man ist begeistert. Das laden geht viel schneller und das Handy scheint sogar besser zu funktionieren als sonst. Das Problem ist, dass das auf den Akku geht. Mit der Zeit „leiert er aus“ und gewöhnt sich an die hohe Eingangsspannung von bis zu 2.5 A (während deutsche Geräte meist nur bis zu 1.2 A haben). Schließt man nun das mitgelieferte Standardladegerät an, kommt das böse erwachen. Das Handy scheint gar nicht zu laden, da das Netzteil einfach nicht mehr die Leistung bietet, um die Schwelle zum Ladestrom zu überschreiten. Manche Handys zeigen sogar eine Mitteilung an, die dem Nutzer suggerieren soll, dass sie mit der Leistung dieses Gerätes nicht mehr zufrieden sind. Enttäuscht zieht man den Stecker aus der Buchse und kauft folglich immer leistungsstärkere Netzteile, die dem Smartphone wieder mit ausreichender Spannung das geben, was er braucht. Ein Teufelskreis, der meist dazu führt, dass das Handy ein unzufriedenes Restleben führt, bis ihm der Akku ausgeht.

Einen herzlichen Gruß an alle, die die zweideutigkeit dieses Artikels nicht verstanden haben. Das Internet hat euch noch nicht ruiniert. Keine Sorge, dass kommt noch. 😉

Abhilfe schafft hier meist nur noch der Kauf eines neuen Akkus.

Dumme Tusse nörgelt rum, sie würde von uns im Blog schlecht dargestellt

blablabla nörgel-nörgel-nörgel So erlebt man die strohdumme 17-Jährige Mathilde B. häufig, wenn es um unsere Artikel geht. Die inkompetente Kackbratze behauptet, in den Artikeln auf wiefreak.de ungerechtfertigt durch den Kakao gezogen zu werden. Woher die Jugendliche ohne Sinn für Humor den Eindruck erhält, sie würde durch unsere Artikel schlecht dargestellt werden, ist unklar.
„Was hat dieser Typ bloß für ein Problem!? Wenn er nicht mit der Trennung klar kommt – okay, aber deshalb hat er nicht das Recht, sich in seinen Veröffentlichungen herablassend über mich zu äußern“, sagt die Schabracke, die auch mit Make-Up nicht besser aussehen würde. „Und wenn, dann soll er wenigstens alles sagen! Dann soll er doch mal darüber schreiben, was für eine Niete Kanone (Anm. d. Redaktion) er im Bett ist.“ Die ohnehin nicht besonders helle junge Dame ist sehr froh, dass sie nun auf unserem Blog eine Gegendarstellung verbreiten darf: „Na endlich. Normalerweise werde ich, immer wenn ich mal was dazu sagen darf, einfach von den Autoren zensiert. Zunächst möchte ich sagen, dass (…)“

Warum wählen alle Donald Trump!?

Gerade sind die Ergebnisse der Vorwahlen in den nächsten US-Bundesstaaten eingetroffen – und wieder liegt bei den Republikanern Donald Trump vorne. Und da fragt man sich doch langsam: warum wird dieser Typ von so vielen Leuten gewählt?
Wisst ihr, am Anfang, also als der Wahlkampf für den US-Präsidenten 2016 ganz ganz langsam ins Rollen kam dachte ich noch, Donald Trump versucht mehr so eine Art Scherz Kandidatur durchzuführen. Er ist einfach ein Milliardär, der sich denkt:

„Ich habe alles erreicht was man erreichen kann, das einzige, was ich noch nicht war, ist Präsident. Also mache ich jetzt einfach mal Spaß-Wahlkampf. wenn ich’s schaffe ist das cool, wenn nicht, ist auch egal, ich bin ja Milliardär.“

So etwa hatte ich mir das vorgestellt. Und deshalb dachte ich auch, dass ihn zwar vielleicht einige wenige wählen werden, aber die meisten wahrscheinlich nicht, da die Leute ja selbst in den USA nicht völlig verblödet sind. Als ich dann noch gehört habe, was Trump so von sich gibt wenn der Tag lang ist, hat für mich endgültig bewiesen und mir war klar, dass dieser Typ niemals ins Weiße Haus einziehen würde. Donald Trump bezeichnet mexikanische Einwanderer als Vergewaltiger und pauschalisiert sie als Kriminelle, möchte einen Grenzzaun in jede Richtung bauen, aus der Gefahr drohen könnte und möchte bei der Gelegenheit am besten auch direkt das Internet schließen. Nebenbei kündigt er auf seinen Wahlkampfveranstaltungen an, sich in Iowa eine Farm zu kaufen, falls er nicht gewinnt. Im Grunde genommen ist er die AFD von den USA. Und daran wäre nicht mal was schlimm, wenn er nicht so verdammt viel Zuspruch finden würde. Ich meine okay, die AFD findet hier in Deutschland auch sehr viel Zuspruch. Aber das liegt daran, dass wir momentan eine flüchtlingskrise zu bekämpfen haben und die AFD die Angst der Leute geschickt ausnutzt um ihre eigene Meinung und das Volk zu bringen und Menschen Stück für Stück in Richtung rechts zu schieben, ohne, dass diese es merken. Allerdings hat die AFD zum Beispiel in Sachsen-Anhalt Umfragewerte von 12,5% (Am Ende in der Landtagswahl 24%). Das ist für eine derart rechtspopulistische und fast schon rechtsradikale Partei zwar viel, aber immer noch nicht so viel wie Trump der fast 25% aller Stimmen bei der letzten Vorwahl kassieren konnte. Das ist ein Viertel. Ein Viertel der Amerikaner haben diesen Typen gewählt. Was zum Teufel läuft denn mit den Amerikanern? Ich meine, wollen die wirklich, dass Donald Trump die Macht über den nuclear football bekommt? Da läuft es mir kalt den Rücken runter, wenn ich an sowas denke. Brrrrrrrr vor allem ist doch in den USA extra das System mit den Wahlmännern durchgesetzt worden, damit eben keine dummen Menschen wählen und demzufolge auch keine Schwachköpfe wie Donald Trump ins Weiße Haus einziehen können. Hoffen wir, dass er einfach nicht gewinnt. Denn sonst stelle ich mir die Weltpolitik der nächsten 4 Jahre ziemlich lustig vor…

Hinweis: Nachträglich an die Ergebnisse der Landtagswahl 2016 angepasst

Liebeskummer und so…

Unglaublich. Da steht man als rationaler Mensch mitten im Leben, freut sich seiner Tage und plötzlich tritt ein geliebter Mensch auf eigenen Wunsch aus deinem Leben. Scheiße sowas. Jetzt scheint alles sinnlos, man sieht keine Zukunft mehr und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Viel schlimmer wird es, wenn einen das deutsche Bildungssystem dazu zwingt, mit betreffender Person weiterhin Zeit zuzubringen, während diese konsequent die „Keine Emotion – Keine Zuneigung – Kein Kontakt“-Methodik anwendet. Ja sowas ist schlimm. Liebeskummer ist einer der stärksten Schmerzen, die ein Mensch spüren kann. Und noch blöder wird es, wenn man merkt, dass im Krieg und in der Liebe nicht nur alles erlaubt ist – sondern auch oft vieles wenig Sinn macht. Mit rationalem Denken kommt man in der Liebe oft nicht weiter. Da scheinen andere Gesetze zu gelten. Es ging mir ziemlich scheiße, aber mir sind ein paar wichtige Dinge klar geworden, zumindest was die ganze Sache mit dem Liebeskummer angeht. Deshalb hier ein paar Tipps, wie man mit der leere in seinem Herzen richtig umgeht:

1. Iss
Nicht nur Schokolade macht glücklich. Jede art von Nahrung, die du außerhalb deiner regulären Mahlzeiten zu dir nimmst bringt deinem Körper ein Glücksgefühl, dass ihm zeigt, dass du auch ohne sie glücklich sein kannst. Dabei darfst du gerne auch mal eine weile lang über deinen eigentlichen Kalorienbedarf hinausgehen. Gönn dir was, immerhin hast du’s gerade nicht leicht. Du musst nur aufpassen, nicht zu versuchen, diese emotionale lücke dauerhaft mittels Essen zu füllen.

2. Masturbiere

Klingt blöd, hilft aber (ähhhhh…. hab ich gehört 😶). Dabei werden im Körper Hormone und Botenstoffe (z.B. Endorphin) freigesetzt, die dir allgemeine Glücklichkeit verschaffen.

3. Erziele Erfolge und (er)schaffe etwas!

Den ganzen Tag im Bett zu liegen und zu Masturbieren wird dir nichts bringen. Mach etwas, wobei du ein sichtbares Ergebniss erzielst. Ich zum Beispiel programmiere da immer. Du kannst aber auch etwas Zeichnen, Töpfern oder Lastwagen ziehen. Auf jeden Fall sollstest du nicht nichts tun. Somit beweist du dir, dass du auch ohne sie erfolge erzielen kannst, was dein Selbstbewusstsein stärken wird.

4. Weine

Nein, du sollst nichts trinken! Du sollst deinen Gefühlen freien Lauf lassen! Wenn es dir zu peinlich ist, meinetwegen auch alleine. Denke nochmal an alle schönen Dinge zurück, die ihr zusammmen erlebt habt. Denk daran, dass das alles nun Geschichte ist und dann… weine einfach. Das hilft. Denn irgendwann (auch wenn das dauern könnte) wirst du dich einfach ausgeheult haben. Und das ist dann schon ein weiterer Schritt richtung Neustart.

5. Belästige alle Leute die du kennst mit deinen Problemen

Der Blick eines anderen, eine zweite Meinung – das kann manchmal sehr nützlich sein. Und wenn eine nicht reicht, hol dir einfach dutzende! Lass dir von Personen mehrerer Altersklassen, Geschlechter und sozialer Schichten ihre Ansicht der Sache schildern. Das gibt dir eine andere Sicht auf die Dinge und wird dir helfen, mit der Situation klar zu kommen. Apropos klarkommen:

6. Gib die Hoffnung auf

Klingt blöd, wird aber wahrscheinlich die einzige Möglichkeit sein mit der Sache klarzukommen. Lenk dich ab, denk nicht am sie, hab keinen Kontakt zu ihr und schließ mit der Sache ab. Wenn sich ein Fenster schließt, öffnet sich eine Tür. (oder so ähnlich)

Marc Zuckerberg schuld an sämtlichen Hass-Kommentaren auf Facebook

Kurzmitteilung

Kurz notiert: Habt ihr euch schon mal gefragt wer eigentlich schuld daran ist, wenn ein degenerierter Sachse auf Facebook seine Meinung über Flüchtlinge kundtut, und dabei Wörter wie „vergasen“ oder „kriminelles Pack“ verwendet? Könnte die Regierung schuld sein? Könnte der Kapitalismus schuld sein? Könnten Linksradikale oder vielleicht sogar die Lügenpresse schuld sein? Ein paar ganz verwirrte Spinner dachten sogar, der Schreiber des Hasskommentars selbst könnte Schuld haben – lächerlich.
Zum Glück hat einen Anwalt aus Köln jetzt die Lösung auf diese schwierige Frage gefunden. Mark Zuckerberg alleine ist Schuld an jedem einzelnen Hasskommentar auf Facebook. Ach soooooooo!
Alles klar!

Ernsthaft, ich versteh nicht was den Herrn Solmecke da geritten hat, ob er nur Geld verdienen will, sich wichtig machen will, weil ihm sein YouTube-Kanal nicht reicht (schlimm diese Leute mit zweitklassigen YouTube-Kanälen 🙄 ) oder ob er nur was falsches geraucht hat (wenn ja, was ist es und wo krieg ich das her?) oder egal was. Jedenfalls hat er Anzeige gegen Marc Zuckerberg erstattet, weil er angeblich für die Hasskommentare auf Facebook verantwortlich ist. Läuft würd‘ ich sagen.

Jugendlicher verunsichert, da er als Pizzafahrer möglicherweise Pizzas ausliefern muss

Das war ein Schock für den 17-Jährigen Christoph P. aus K. Als ihn der Schlag traf und er sich als Pizzaauslieferer bei Joey’s Pizza bewerben wollte, malte er sich einen Entspannten Arbeitsalltag aus.
„Ich war der Meinung, als Pizzafahrer würde man Kisten in Regale einräumen, im Lager Inventur machen oder Lieferungen entgegennehmen. Ich hätte nie damit gerechnet, als Pizzafahrer mit Pizzas oder gar Fahrzeugen zu tun zu haben.“ Zum Glück für P. war sein guter Freund Wolfgang B.  zur stelle, der ihn sogleich aufklärte!

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Der Freund ist nun ein wahrer Held für P. und er hat auch versprochen, es niemandem zu verraten. Christoph P. will sich nicht unterkriegen lassen und will sich nun bei Kaufland als Kistenpacker bewerben. Da er außer mit Pizza und Fahrzeugen nur mit Pappe und Lebensmitteln im Job nichts zu tun haben möchte, hat er keine Angst, wieder eine derarte Misere zu geraten.

Die täglichen Verkehrszeichen-Logikrätzel

Man hat also Fahrschule, tuckert gemütlich mit 49 km/h durch die Dessauer Abrissbautenlandschaft, denkt an nichts böses und beschäftigt sich in Gedanken mit WebRTC-Data-Channels als plötzlich:

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Zack! Eine wildle Kombination verschiedenster Verkehrszeichen und Zusatzzeichen lässt mich schlagartig und viel direkter als sonst auf die Bremse treten. Denn im Gegensatz zum üblichen
60 ➡ Ich fahre sechzig
50 ➡ Ich fahre fünfzig
Stop ➡ Ich halte an
muss ich hier tatsächlichlich alle meine sieben Gehirnzellen (abzüglich der vier, die beim fahren immer „Funky Town“ summen) anstrengen, um dieses plötzlich auftretende Logikrätzel zu bewältigen.
Welcher Tag ist heute? Wie spät ist es? Und kann man diesen Nieselregen als Nässe bezeichnen? Gott, zu viel anstrengung um diese Uhrzeit!
Ich fuhr also einfach 40 und stellte mir vor, das Hupkonzert hinter mir würde Funky Town spielen. Jetzt können 50% meines Gehirns auch mal abschalten.

Intelligentes Zielen bei Spielen

In vielen Spielen sieht man Geschütztürme oder NPCs, die anscheinend sehr gut Zielen gelernt haben. Darum soll es in diesem Beitrag gehen, wie man auch am Titel unschwer erkennen kann.
Ich habe mich schon immer gefragt: Wie geht das? Wie kann man das als Algorithmus formulieren? Und kann ich das selber auch machen? In der letzten Woche bin ich nun auf eine Lösung gestoßen. Ich hatte mich an diesem Thema festgebissen, wollte es aber nicht Googlen, sondern selber herausfinden. Meine Idee bekam ich durch… naja… Mathe :/. Leider ist der Unterricht dich zu etwas nütze und das muss man sich erstmal eingestehen. Da ich so überaus intelligent bin, gehe ich an ein Gymnasium und dort gibt es nunmal auch diesen sagenumwobenen „Mathematik Unterricht“. Als Thema hatten wir Vektorrechnung und das kann man für das Programmieren grafischer Anwendungen sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr gut gebrauchen!
Meine Idee war es eine Flak (also für alle Nicht-N24-Gucker: ein Luftabwehrgeschütz.) so auf meinen Mauszeiger schießen zu lassen, dass sie ihn trifft, wenn das Projektil an der Maus ankommt. Sie musste also vor das Ziel schießen und dieses Vorziehlen wollte ich als Algorithmus fassen. Nach einigen Überlegungen kam ich auf folgenden Ansatz:

Die Kugel hat eine festgelegte Geschwindigkeit: in meinem Fall 10 Pixel/Einheiten pro Frame
Das Geschütz ist in der Mitte des Fensters, welches eine Abmessung von 800 mal 600 Pixeln hat.
Die Maus ist das Ziel und hat auch eine Gesschwindigkeit:
Diese lässt sich aus der Änderung der Koordinaten der Maus zwischen zwei Frames ausrechnen.

MausX-MausX_Vorher=AbstandX
MausY-Mausy_Vorher=AbstandY

Die Länge dieses Vektors, also die Geschwindigkeit ergibt sich dann so:
Geschwindigkeit²=AbstandX²+AbstandY2 (Für alle Angehörigen des Bildungsbürgertums: Das ist der Satz des Pythagoras.)
Die Wurzel aus Geschwindigkeit² ist logischer Weise die Geschwindigkeit.

Als nächstes Überlegte ich mir folgendes:
Vereinfacht gesehen, bewegt sich das Ziel (die Maus) auf einer Geraden, solange sie nicht ihre Richtung ändert oder der Nutzer die Geschwindigkeit der Mausbewegung ändert.
Nun wird jedes Pixel auf der Geraden, welches vor der Maus liegt, kontrolliert:
Der Abstand zu dem ausgewählten Pixel geteilt durch die Geschwindigkeit der Maus ergibt einen Wert.
Der Abstand zwischen Geschützturm und dem Pixel geteilt durch die Geschwindigkeit der Kugel (10) muss den gleichen Wert ergeben.
Hier nochmal als Skizze:
Skizze

Wie man sieht, passen die jeweiligen Geschwindigkeiten vier mal in den jeweiligen Abstand zum Vorhaltepunkt. Dieser Punkt wird also von der Maus und dem Projektil in vier Frames erreicht.

Ich habe mein Programm in Python geschrieben und es funktioniert gut. ABER nicht perfekt und das liegt daran:

-Die unendlich vielen Punkte der geraden können nicht alle durchgecheckt werden also lasse ich in meinem Programm insgesamt rund 100 Pixel vor der Maus kontrollieren. Deswegen schießt das Geschütz nicht immer sondern bleibt einfach stehen, wenn die Werte nicht genau übereinstimmen. Erst nach einer erneuten Bewegung der Maus findet das Geschütz wieder einen Punkt an den geschossen werden soll.

-Zwischen den einzelnen kontrollierten Punkten der Geraden könnten weitere passende Vorzielpunkte liegen, die aber übersprungen werden, da mein Check-Algorithmus nicht sehr viele Stellen nach dem Komma beachtet sondern immer eine Pixel-Einheit weiter springt.

-Das ganze Ding ist eine ungenaue Kiste, da ich kein Matheprofessor bin.

Insgesamt ist das Programm aber sehr gut gelungen und ich bin sehr zufrieden damit, denn es macht genau das was es soll: Treffen! Die meiste Zeit trifft es die Maus wirklich!
Man kann dann z.B. noch kleine Spielereien hinzufügen wie einen Lebensbalken der Maus oder die Munition des Turms begrenzen.

So sieht mein Endresultat aus:

preview

Oben ist ein Lebensbalken für die Leben des Spielers. Die Maus ist ein Ufo und in der Mitte ein einfach angedeuteter Geschützturm, der sich passend ausrichtet und dreht.