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Gestatten, Wieland: Hobbyprogrammierer, mäßig begabter Bastler und Leiter dieses Blogs. Immer für einen Spaß oder einen Cheeseburger zu haben.

Ein Erlebnissbericht: 4 Jahre bei Jugend Debattiert

Dieser Text erschien in dieser Form auch in der Broschüre des Philanthropinum von 2017. Kauft euch also lieber die, als den Text in meinem verranzten Blog zu lesen.

Als ich mich in der 8. Klasse für den Schulwettbewerb Jugend Debattiert eintragen ließ, hatte ich noch keine Ahnung, welches Ausmaß das ganze einmal annehmen würde.  Anfangs mit einer guten Zusatznote gelockt, fand ich jedoch schnell Gefallen daran, mit anderen zu diskutieren,  ihre Argumente zu entkräften und ihnen dann meine darzulegen. Das debattieren in der AG zusammen mit den anderen in einer geschützten Umgebung, in der man Zeit hatte, die formalen Aspekte der Debatte zu verinnerlichen, aber auch den Feinschliff an Argumenten und Gegenargumenten vorzunehmen, war hilfreich, aber leider zumeist selten. Man muss sehen, wann alle Zeit haben, wann die einen Klassenarbeiten oder Klausuren schreiben, welche anderen AG’s sich eventuell überschneiden und zu spät durfte es natürlich auch nicht sein, schließlich schwindet mit fortschreiten des Tages auch allmählich die Konzentration. Immerhin bereitete uns die AG gut auf die Regionalwettbewerbe vor, die nun folgen würden. Man konnte insbesondere hier am besten sehen, dass hinter dem Wettbewerb, dessen Organisation und der Durchführung  in erster Linie engagierte Lehrer stehen, die in ihrer Freizeit versuchen, diesen logistischen und organisatorischen Herausforderungen entgegenzutreten. Ich ließ mich später auch zum Juror weiterbilden, da ich beim akuten Personalmangel in den Riegen von Jugend debattiert – vor allem auf Schulebene – gerne aushelfen wollte, um das Projekt um jeden Preis am Laufen zu halten. Auch merkt man deutlich, dass an Jugend debattiert viele Gleichgesinnte teilnehmen. Denn, obwohl wir alle in Konkurrenz zueinander standen, haben wir alle versucht, uns gegenseitig zu helfen und unsere Debatten vorzubereiten. Auch wenn man dafür dem eigentlichen Konkurrenten seine Argumente verraten muss. Das ist eine wichtige Lektion, denn beim Debattieren kommt es auch auf Teamwork an. Wer nicht mit seinem Debattenpartner zusammenarbeiten kann oder will, kann keine ordentliche Debatte führen.  Immerhin – es treten in den Wettbewerben zwar nur 8 Leute pro Altersstufe  an, aber diese 8 sind die Sieger aus jeweils ihren Schulen und deshalb gab mir allein schon die Teilnahme am Regionalwettbewerb das Gefühl, etwas erreicht zu haben, auch wenn ich nicht immer die nächste Stufe erreichte.

Insgesamt zwei Mal hatte ich das Glück, am Regionalsiegerseminar des Landes Sachsen-Anhalt teilnehmen zu können. Hier wird man von Profis, die richtig was vom Debattieren verstehen, zwei Tage lang im Thema Debatte und alles was dazu gehört geschult, aber auch viele allgemein-rhetorische Kompetenzen werden hier vermittelt. Kleine Kniffe, die nicht nur beim Debattieren, sondern auch bei Vorträgen in der Schule das Zünglein an der Waage sein können:                                                      Wie trete ich selbstsicher und entschlossen auf?                                                       Was mache ich gegen Lampenfieber?                                                                      Wie hinterfrage ich das Argument meines Gegenübers korrekt und so, dass es die Debatte vorantreibt?

All das versuchten uns großartige Leute wie Erik Schymalla, ein Jugend debattiert-Alumni, der nun Jura studiert, und Marcel Hinderer, ein professioneller Rhetoriktrainer, zu vermitteln. Das Landesfinale in Sachsen- Anhalt  findet traditionell im Plenarsaal des Landtags in Magdeburg statt. Da, wo sich normalerweise die echten Politiker über die großen Fragen der Landespolitik unterhalten, dort sollte ich nun eine Debatte halten. Ich war schon mal Zuschauer bei  einem Landesfinale, aber selber debattieren? In diesem Jahr war es dann so weit.  Ich dachte noch: Na gut, das müssen ja zum Glück nur  die 4, die es ins Finale schaffen, bei der Konkurrenz konnte ich mir das unmöglich vorstellen. Wieder waren die besten 8 aus jeder Altersgruppe in ganz Sachsen-Anhalt zusammengekommen. Zusatzsteuer auf Fleisch? Bargeldgeschäfte begrenzen? Das sind schwierige Fragen, auf die es Antworten zu finden galt, und zwar sowohl dafür als auch dagegen, man weiß ja  nie, welchen Standpunkt man später vertreten muss. Nach dem Mittagessen mit den Landtagsabgeordneten in deren Kantine stand es plötzlich fest: Ich. Ich muss gleich debattieren. Im Landtag. Vor allen anderen Debattanten aller Altersklassen, einigen Landtagsabgeordneten und dem Landtagspräsidenten.  Im Plenarsaal. Zur Frage, ob „Mein Kampf“ im Unterricht behandelt werden soll. Das ganze würde im MDR ausgestrahlt werden. Ich war unglaublich nervös. Aber Moment, was hatte ich im Siegerseminar gelernt? Die 5 A’s. Aufstehen – Auftreten – Aufstellen – Aufatmen – Applaus annehmen.  Ich sprach über den Rechtsruck, mit dem derzeit viele Parlamente in Deutschland zu kämpfen haben. Ich sprach über Gefühle, die vermittelt werden müssen und über den pädagogischen Wert von zeitgenössischen Texten. Ich erreichte den dritten Platz. Und als mir der Landtagspräsident meine Urkunde übereichte sagte er mir: „Wieland, geh in die Politik, und wirke diesem Rechtsruck entgegen.“ Das mit der Politik muss ich mir noch überlegen, aber für das Gefühl, in so einem großen Wettbewerb so weit gekommen zu sein, für die wertvollen Tipps und neuen Bekanntschaften, für die vielen lustigen aber auch interessanten Stunden und Debatten, kann ich der Hertie-Stiftung, den Organisatoren der Wettbewerbe und allen engagierten Lehrern nur danken.

WhatsApp: Nachrichten nach dem Absenden löschen 

Oha, ich sehe eine ähnliche Hysterie wie damals mit den blauen Haken auf uns zukommen. Der Twitter User WhatsApp Beta Info hat eine versteckte Funktionen in der neuesten WhatsApp Beta Version gefunden, mit der ist anscheinend möglich ist, Nachrichten auch nachdem sie bereits abgeschickt bzw vom Empfänger empfangen wurden zu löschen. Und zwar so, dass der Empfänger sie auch nicht bzw nicht mehr sehen kann. Das Feature müsste im deutschen „Nachricht zurückziehen“ heißen. In seinem Beweisvideo zeigt WhatsApp Beta Info, das in der iOS Version das ganze bewerkstelligt wird, indem man eine Nachricht lange gedrückt hält, und dann im Kontextmenü zurückziehen auswählt. In der Android Versionen müsste dies demzufolge logischerweise über das Menü am Bildschirmrand oben möglich sein. Aber Achtung, der sende und der Empfänger bekommen anstatt der Nachrichten nicht nichts angezeigt, sondern eine Nachricht, in der kursiv und in grauer Schrift steht der „Sender hat diese Nachricht zurückgezogen“. Ganz spurlos lässt sich eine Nachricht also nicht entfernen.

SpiffyGif – 1 nicer Ladeanimationen-Generator [Türchen 5]

Heute steckt hinter meinem Pseudo-Adventskalender-Türchen eine weitere Website-Empfehlung für alle, die Spiele oder Apps produzieren. Oftmals wird man ja mit dem Problem konfrontiert, dass man einen Ladebanner braucht, einen sogenannten „Spinner“. Und deshalb lautet meine Empfehlung, wenn man einen Spinner braucht greift man am besten zu Donald Trump oder zu Seite http://spiffygif.com . Hier kann man sich ganz einfach einen Ladebanner nach belieben zusammenstellen, und dann entqweder als GIF oder als png-Spriteshet exportieren. Verschiedene Farben und Hintergründe runden das ganze ab.

Microsoft Game DVR: Plötzlich keine Korrekte Hardware mehr?

Kurzmitteilung

Kurz für alle, die dass Problem haben, dass Microsofts Game DVR plötzlich der Meinung ist, ihr hättet nicht die korrekte Hardware zum Aufnehmen von Videos, obwohl ihr sie früher hattet. 

Es hilft, einen Blick in den Task Manager zu riskieren, und dort den Prozess „gamedvr.exe“ zu beenden. Danach, aber spätestens beim Neustart dürfte sich das Game DVR wieder verwenden lassen. 

Batch: Variablenwert aus Datei einlesen [1. Türchen]

Hallöle!

Heute zeige ich in aller kürze, wie man in Batch eine Variable aus einer Datei ausliest. Ich weiß, manche arbeiten da mit dem „<„-Zeichen in Verbindung mit dem Type-Befehl. Das ist aber meiner Meinung nach nicht sehr effektiv. Viel einfacher arbeitet es sich mit dem for-Befehl:

for /f "Delims=" %%a in (variablendatei.txt) do (

set Variable=%%a

)

Ganz kurz zu dem was hier passiert. Wir laden unsere variablendatei.txt in die for-Schleife und sagen, es soll am Delimeter „“ geteilt werden. Es gibt also keinen Trenner, deshalb wird der ganze Wert eingelesen. Wir sagen, dass die Information in die tempöräre Variable %%a geladen werden soll und setzen anschließend in der Klammer nur noch unsere eigentliche Variable dem Wert der temporären Variable gleich. Wichtig zu beachten ist, dass man, wenn man mehrere Variablen auf diese Weise lesen möchte immer einen neuen Buchstaben verwenden sollte, um die nächste Variable einzulesen. (Also %%b, %%c, %%d…  und so weiter)

Möchte man nur eine Datei zum Auslesen vieler Variablen verwenden, so kann man aber auch einfach einen Trenner benutzen, und dann alle Variablen mit einem neuen Buchstaben zu indexieren.

In etwa so:


for /f "Delims=," %%a in (daten.txt) do (


set Variable=%%a
set AndereVariable=%%b
set NochAndere=%%c
set EineVierte=%%d
)

 

HD44780-Displays und Arduino: Individuelle Zeichen erzeugen

20161003_220723.jpg

Ach ja, es war einer der ersten Beiträge auf wiefreak.de: Jener Beitrag, in dem ich beschrieb, wie man ein HD44780-Display an einen Raspberry anschließt. Was ist seitdem passiert? Naja, mit dem Design des Blogs nicht viel, die Qualität ist… äh…. gleichbleibend mittelmäßig geblieben. Es kommen nach wie vor nur sehr selten Beiträge, und die meisten Beiträge sind nur sehr kurz und haben nur wenig von der sogenannten persönlichen Tiefe, die ich immer wieder vergeblich versuche in die Artikel einzubringen. (Sagte nicht mal jemand als Student hat man haufenweise Zeit?)
Egal, genug des Selbstmitleids. Heute geht es darum, wie man sich eigene Symbole und Zeichen auf einem solchen Display erzeugen und anzeigen lassen kann.
Und, wie so oft bei den Arduino-kompatiblen Bauteilen ist dies deutlich einfacher als erwartet.
Das Ganze unterteilt sich in 3 Teile: Die eigenen Zeichen definieren, sie in den Speicher des Displays laden, die Zeichen anzeigen.
Dabei ist der erste Schritt zugleich der komplizierteste. Wir definieren einen Array aus 8 5-Bittrigen Bytes (ich hab keine Ahnung ob man das wirklich so schreibt…), in den wir dann die 8 Zeilen des Displays laden.

byte lol[8] = {
0b11000,
0b10001,
0b00001,
0b00100,
0b00010,
0b00000,
0b00000,
0b10001}

Wichtig hierbei ist, dass jedes „1“-Bit später „hervorgehoben“ wird. So Zeichnet man sich Stück für Stück seine Form.
Da das sehr umständlich und schlecht vorzustellen ist, habe ich schnell mit C++ ein Progrämmchen zusammengehämmert, mit dem sich diese Formen viel schneller und besser erstellen lassen.

costum_char_ad
Am Ende lässt man sich den Code generieren und fügt ihn über der setup()-Schleife ein.

Das kleine Progrämmchen kann man sich hier runterladen.

So! Jetzt aber genug werbefinanzierter Clickbait. Zurück zum Display.

In der Setup()-Schleife fügt man dannn für jeden Char die Zeile

lcd.createChar(1, besterName);

ein. Natürlich jeweils mit der Bezeichnung, die ihr oben vergeben habt. Die Zahl steht für den jeweiligen Byte. Also bei mir ist es der erste.

Wichtig beim Aufrufen ist, dass ihr nicht print() verwenden dürft, es muss write() sein. Wenn es dann immer noch nicht geht, setzt die Zahl in ein byte(Zahl). das muss bei manchen gemacht werden.

WhatsApp Beta: Beschissene Emojis und GIFs nur noch auf Knopfdruck

Ich muss sagen, heute bin ich von den Entwicklungen der neuesten Version der WhatsApp Beta alles andere als begeistert. Diesmal ist echt alles neue Mist. 

Ich habe so gelacht über die neuen extrem hässlichen Emojis in iOS 10. Nun stellt sich raus, dass WhatsApp die neuen Emojis auch in die Android-Version integriert. Da hatte ich mich einmal so schön gefreut dass Apple seine Kunden von Vorne bis hinten an der Nase herumführt und dann das. 😶

Gott sind die scheiße.

Weiterhin kann man nun GIFs nur noch nach einem Knopfdruck abspielen, sie werden nicht mehr automatisch gestartet. Damit zerlegt WhatsApp meiner meinung nach den gesamten Zweck von GIFs. 

Zusammengefasst hat man sich diesmal echt ein ziemlich schlimmes Update geleistet. 

Arduino: Macht es niemals ohne delay! 

Heute mal wieder eine Story aus der Kategorie: Ich habe einen Fehler gemacht und nun erzähle ich euch davon, damit ihr nicht den gleichen macht. 

Mein heutiger Tipp lautet: Screibt niemals einen Arduino-Code, der über Serial Data kommuniziert, ohne einen delay einzubauen. Sonst ist es möglich, dass ihr euren Arduino nicht mehr umprogrammieren könnt, da die Serial Data Schnittstelle dauerhaft belegt ist. 

WhatsApp-Gruppen können nun Einladungs-Links haben

Für Beta-Nutzer der WhatsApp-Versionen von Android gibt es nun ein neues Feature, dass es zu Testen gilt. 

Man kann ab sofort als Gruppenadmin einen Link generieren, der jeden, der dem Link folgt, zu der Gruppe hinzufügt. 

Das erstellen und abrufen der Links ist nur mit der Beta möglich, folgen kann dem Link aber jeder. 

Falls ein Link zu viel Aufmerksamkeit erhält und deaktiviert werden muss, kann man auch einen neuen generieren, wodurch der alte seine Gültigkeit verliert. 

Ein interessantes Feature, dass ähnlich wie die GIFs meiner Meinung nach für einigen trubel in der WhatsApp-Welt sorgen wird, sobald es für alle verfügbar ist. 

Deaktivieren des Teilens von WhatsApp-Daten mit Facebook

Es geht mal wieder ein Aufschrei durch alle Medien. Whatsapp habe sich jetzt doch dazu entschlossen, Daten seiner Nutzer mit Facebook zu teilen. Alle möglichen Online-Ausgaben diverser Publikationen, wie zum Beispiel sogar die Bild-Zeitung, die aber eigentlich sonst nie irgendwas intelligentes in Bezug auf Technik zu melden hat, stürzen sich direkt da drauf.

Dabei müsste man eigentlich nur mal 2 Minuten sein Gehirn einschalten und sich mal genau ansehen, was in den geänderten Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien von Whatsapp eigentlich steht. Deshalb, diese hier kurz erklärt:

Ja, WhatsApp möchte demnächst Daten von Whatsapp mit Facebook teilen. Und ja, das wird zwangsweise gemacht. Ein großer Unterschied ist dass viele Leute nicht wissen, dass sie sozusagen bestimmen können, was geteilt wird. Ja, es ist verpflichtend, dass man nun mit Facebook teilen muss wann und wie man WhatsApp verwendet. Allerdings sind diese Daten per se nicht mit deinem Account assoziiert. Der erste Teil der Änderungen besagt also im Prinzip nur, dass Whatsapp gerne normales Erfassen von Nutzungsstatistiken durchführen möchte, wie es viele Apps heutzutage tun. Ich persönlich finde das total okay und ich finde ein bisschen lächerlich das theoretisch jede App eine extra Datenschutzrichtlinie bräuchte, die das macht. Ich persönlich finde es völlig okay wenn eine App im Hintergrund zum Beispiel einfach registriert dass ich sie geöffnet habe und die Information “ ich wurde geöffnet“ an einen Server sendet. Aber der Dschungel der EU-Richtlinien schreibt mir mal vor, dass sowas einer Datenschutzrichtlinie stehen muss, die vom Nutzer abgesegnet werden muss. 

Und dann gibt es aber noch den zweiten Teil, der abgesegnet werden muss. Bis jetzt haben die Datenschutzrichtlinien und ihre Änderung keine Auswirkung auf das gehabt, was der Nutzer sieht. Die gesammelten Daten dienen ja nur zur Auswertung des Nutzerverhaltens aller Nutzer. Jetzt ist es aber möglich, seine WhatsApp Daten mit Facebook zu teilen, mit dem Zweck, dass Facebook mit diese Daten mit dir assoziiert, und sie verwendet, um Werbung auf dich anzupassen. Aber dem kann man widersprechen. 

Klickt hierzu auf das blau unterlegte Wort „Lies“, oder auf das Dreieck, dass sich unter dem zustimmen Button befindet.

Daraufhin werden weitere Informationen eingeblendet, mitsamt eines Kontrollkästchens, das standardmäßig aktiviert ist. 

Nimmt man diesen Haken raus, werden die WhatsApp Daten nur zum Zwecke der internen Leistungsverbesserung mit Facebook geteilt, nicht, „um dein Nutzererlebnis zu verbessern“.

WhatsApp: GIFs versenden

Mann mann mann, ich dachte wir müssten noch Ewigkeiten auf das Versenden von GIFs in WhatsApp warten. 

Das schlimme ist: Es geht schon lange. Man hat das einfach nur nie mitbekommen, denn man muss es mittels eines kleinen Tricks finden.

Die einzige Möglichkeit, der Zeit ein GIF zu versenden, besteht darin, das Video das am Ende ein GIF werden soll selbst aufzunehmen über die Kamerafunktion im „Anhängen“-Menü.

Im zuschneiden Bildschirm klickt man schließlich auf die kleine Kamera oben rechts, worauf sich diese in ein Symbol für GIF verwandelt.

Oh das ist schon die ganze Magie. Versendet man nun dass du ganze, kommt das beim Empfänger nicht als klassisches Video mit einem abspielen Button an, sondern als animiertes GIF, welches sich in Dauerschleife immer wieder abspielt.

Was sich daraus leider auch schlussfolgern lässt ist, dass es noch nicht möglich ist, Videos auf den aus dem Telefonspeicher und damit bearbeitete Videos in GIFs umzuwandeln und somit zu versenden.

Android Wear kann jetzt WhatsApp-Nachrichten senden

Kurz notiert und auch etwas verspätet, da dieser Beitrag in den Entwürfen meiner WordPress App versank: Jetzt ist es sogar möglich, per Smartwatch und „Okay Google“ eine Nachricht an einen WhatsApp-Kontakt zu senden. 

Endlich! Das ist eine Funktion, die ich mir so lange gewünscht hatte, dass ich schon fast wieder die Hoffnung aufgegeben hatte, dass sie jemals kommt. Weil, ich meine, SMS mit der Uhr senden ist schön und gut, aber ich meine, wer versendet denn heute noch SMS? 

Tasker: HTTP-POST-Daten ohne Inhaltstyp richtig formatieren

Jede Programmierumgebung hat so ihre eigene Weise, wie sie gerne HTTP-Post-Daten bekommen möchte, um diese korrekt an das PHP-Script zu übergeben.
Jetzt ist die Frage: Wie macht man es Tasker recht?
Hier die Antwort:
wie man es macht hängt natürlich oft davon ab, wie das PHP Script das ganze verarbeitet. Deshalb muss ja klar gestellt sein dass ich von ganz simplen PHP Scripts rede, die keinen bestimmten Inhaltstyp fordern sondern die Daten einfach wie folgt aus dem Headern ablesen:

image

Ganz einfach also. Allerdings hat Tasker hier auch eine eigene Weise, wie es die Daten gerne formatiert haben möchte. Das ist nicht schwer, die muss man einfach kennen.
Wichtig ist, den Inhaltstyp leer zu lassen.

image

Dann können wir die Daten einfach formatieren. Ein Wert pro Zeile, Schlüssel und Wert durch ein Gleichheitszeichen getrennt.

image

So einfach ist das.

WhatsApp: „FixedSys“-Konsolenschriftart verwenden

Mal wieder legt WhatsApp kräftig nach, und hat WhatsApp still und heimlich mit einer weiteren Textformatierungsmöglichkeit versorgt, ohne, dass wir das mitbekommen haben.
Aber das ist ja kein Problem, denn zum Glück haben wir ja Kollegen, die für uns den Twitter-Nutzer „WABetaInfo“ stalken. (Wieso mach ich das eigentlich nicht?)
Der hat nämlich rausgefunden, dass neben den Möglichkeiten zum fett, kursiv oder unterstrichen schreiben, die wir schon gezeigt haben, jetzt auch noch eine weitere Möglichkeit dazu kommt. Es ist ab sofort möglich, die bekannte Konsolenschriftart „FixedSys“ zu verwenden. Dazu muss man wie sonst auch ein bestimmtes Zeichen vor und nach dem entsprechenden Text setzen. Dieses mal sind es aber gleich drei Zeichen. Beziehungsweise, es ist ein Zeichen, aber dreimal. Es ist das sogenannte „Gravis“. (Ja, ich wusste auch nicht, wie das heißt oder was das ist.)
Es ist dieses Zeichen: `
Dieses setzt man drei Mal vor und hinter den Text, den man in dieser Schriftart schreiben möchte.
Also Das ist ein Text.
Eine schöne Sache, falls man wie ich ab und zu Code-Zeilen oder Snippets per WhatsApp versendet.

image

Pärchen wollte schönen Wohnwagenurlaub machen, landete aber in Dessau

Schwer erwischt hatte es heute morgen Christian P. und Melinda A. aus Regensburg in Bayern. Beim Versuch, einen entspannten Urlaub mit dem Wohnwagen zu machen, erwachten sie heute früh plötzlich inmitten von Dessau-Roßlau in Sachsen Anhalt. „Der Urlaub war natürlich gelaufen“, berichtet P., der sich einen durchgängig angewiderten Gesichtsausdruck beim Anblick diverser Neubaublöcke überall in der Stadt nicht verkneifen kann.
„Wissen sie, wir wollten ja mal wirklich alle Regionen von Deutschlands sehen, aber Dessau… „, sie muss kurz würgen, „da hört die Liebe auf. Wir sind doch nicht pervers!“
Noch unklar ist, wie das junge Paar in der Grauenstadt landen konnte, da sich normalerweise nicht mal Asylbewerber nach Dessau verirren, da selbst Menschen, die die deutsche Sprache nicht beherrschen, sofort erkennen, dass man in Dessau nicht leben will. Bis jetzt, so sieht es laut Polizeiangaben aus, ist Melinda A. während der Fahrt gestern Abend gegen 23:00 Uhr auf dem Beifahrersitz des Wohnmobils eingeschlafen, und kann sich deshalb an nichts erinnern. Anders Christian P., er kann sich in allen Details an das Martyrium erinnern: „Ich hatte schon so eine vorahnung. Je näher wir kamen, desto unfreundlicher wurden die Leute auf den Autobahnraststätten, und als ich dann ein Schild mit der Aufschrift „An Dessau kommt keiner vorbei“ sah, verlor ich das Bewusstsein. Das nächste, woran ich mich erinnere, ist das ich aufwachte, und sah, dass das Wohnmobil hinüber war und wie eine Schaar Rentner, die alle von einer einzigen völlig überforderten Pflegekraft betreut wurde, verwundert vor unserem Wohnwagen stand, und sich lautstark über den Wohnwagen und die Tatsache, dass ihre Kinder sie nie besuchen kämen, beschwerten.“
Mittlerweile geht es für die beiden wieder bergauf. Christian hat es geschafft, Kontakt zu einheimischen aufzunehmen, die nicht taub oder blind sind und kann mittlerweile sogar ein bisschen die Sprache der Dessauer sprechen. „Weeeste, dö Melli hat jesacht, wir hätt’n das WoMo inner Jarahsche stehe lasse solle.“ Der Rest war leider völlig unverständlich. Melinda hat währenddessen Angefangen, ein behelfs-Wohnmobil zu bauen, um dies zu benutzen, nachdem sie das kaputte verschrottet hat, bis sie ein komplett neues angeschafft hat. „Wissen sie, so macht man das in Dessau! Man will ja was von der Kultur im Urlaub mitnehmen!“

[#WLANHACKDING] Autologin bei Kali auf dem Raspberry

Wie in den vorherigen Beiträgen zum WLAN-Hack-Ding gezeigt, funktioniert das ganze komplett ohne Tastatur. Alles, was ich mit einer Tastatur eingeben muss, funktioniert mittels einer virtuellen tastatur, die ich zunächst mit
sudo apt-get install matchbox-keyboard
installiert und dann auf einen Shortcut im Startmenü gelegt habe. Es blieb nur ein Problem: Im login-Bildschirm steht mir die Tastatur noch nicht zur verfügung, also musste ich hier immer noch eine Tastatur anschließen, um mich einzuloggen – lästig. Dafür brigt Xfce eine Lösung mit, die seit dem letzten Update leider aus dem graphischen UI entfernt wurde, und nun nur noch per Datei möglich ist.
Um den Login-Bildschirm zu deaktivieren, bearbeitet ihr die Datei /etc/lightdm/lightdm.conf und entkommentiert die Zeile autologin-user=
und
autologin-user-timeout=0
Dann fügt ihr hinter dem Gleichheitszeichen noch den User ein, der automatisch Eingeloggt werden soll.
Und fertig. Schon lässt sich der Raspeberry komplett ohne Tastatur bedienen.